Fragen & Antworten
Häufig gestellte Fragen zur Prostata
Hier finden Sie verlässliche Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um Männergesundheit und Vorsorge.
In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 45. Lebensjahr die jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung. Liegt in Ihrer Familie eine Vorbelastung vor (Vater oder Bruder an Prostatakrebs erkrankt), empfehlen Fachgesellschaften wie die DGU den ersten Besuch beim Urologen bereits ab dem 40. Lebensjahr.
Eine Prostatitis ist eine entzündliche Erkrankung der Vorsteherdrüse, die oft schmerzhaft ist und in jedem Lebensalter (häufig auch bei jüngeren Männern unter 50) auftreten kann. Eine BPH (Benigne Prostatahyperplasie) ist hingegen eine gutartige, altersbedingte Gewebevermehrung, die vor allem Männer ab dem 50. Lebensjahr betrifft.
Nein. Das Prostataspezifische Antigen (PSA) ist organspezifisch, aber nicht krebsspezifisch. Ein erhöhter PSA-Wert kann auch durch eine harmlose Prostataentzündung, eine gutartige Vergrößerung, Ejakulation vor der Blutabnahme, Radfahren oder eine Tastuntersuchung verursacht werden.
Die Behandlung richtet sich strikt nach der Ursache: Eine bakterielle Prostatitis wird mit gezielten Antibiotika behandelt. Beim chronischen Beckenschmerzsyndrom (CPPS) kommen entzündungshemmende Medikamente, Alpha-Blocker, Physiotherapie (Beckenbodentraining) und Wärmeanwendungen zum Einsatz.
Studien heben vor allem gekochte Tomatenprodukte (reich an absorbierbarem Lycopin), Kürbiskerne (reich an Zink und Phytosterolen), Nüsse (Selen), fettreichen Seefisch (Omega-3-Fettsäuren) und reichlich Wasser hervor.